Den Herd ökonomisch nutzen

Happy newbie cook womanObwohl die Stromkosten sich im Moment ein wenig verringern, schadet es trotzdem nicht, wenn Sie möglichst sparsam mit dem Strom umgehen. Kochen und Backen soll Spaß machen und wirklich nicht aufgegeben werden – doch es besteht die Möglichkeit, bei Ihrem Hobby den Energieverbrauch ein wenig zu senken.

Vor allem lange Koch- und Backeinheiten im Winter können Ihre Strombilanz empfindlich nach oben treiben, denn beim Backen der verschiedenen Plätzchen und beim Köcheln der wärmenden Eintöpfe wird normalerweise nicht unbedingt wenig Strom verbraucht. Im Folgenden können Sie unsere Tipps beachten und haben so die Möglichkeit, Ihren Stromverbrauch ein wenig zu senken und brauchen trotzdem nicht auf schmackhafte selbstgekochte oder gebackene Speisen zu verzichten. Diese Vorschläge stammen von der Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur (dena).

Einfache Tipps zum Stromsparen an Herd und Backofen

  1. Den Schnellkochtopf verwenden – Ganz und gar nicht altmodisch ist der Einsatz von einem Schnellkochtopf. Dieser ist gerade bei langen Garzeiten von mehr als 20 Minuten empfehlenswert, da der Schnellkochtopf im Vergleich zum herkömmlichen Kochtopf bis zu 30 Prozent weniger Energie verbraucht. Eintöpfe und andere Gerichte mit einer langen Garzeit können so wesentlich energieeffizienter zubereitet werden.
  2. Die Umluftfunktion im Backofen – Wenn Sie die Umluftfunktion im Backofen benutzen, können Sie im Vergleich zur Ober- und Unterhitze bis zu 20 Prozent Energie sparen. Umluft braucht eine niedrigere Backtemperatur und so können Sie nicht nur Energie sparen, sondern in vielen Fällen ebenfalls die Zubereitungszeit verkürzen.
  3. Schwarze Backformen – Nutzen Sie beim Backen schwarz lackierte Backformen, wenn Sie noch effizienter Backen möchten. Die Farbe nimmt die Hitze besser auf, sodass die herkömmlichen weißen Backformen nicht ganz so gut geeignet sind.
  4. Topf sucht Deckel – Ein ganz einfacher aber dabei sehr effektiver Tipp ist die Verwendung eines passenden Deckels beim Kochen. So verdampft weniger Energie und Sie können beim Kochen noch etwas mehr Strom sparen. Doch nicht nur der Deckel muss zum Topf passen, die Töpfe und Pfannen sollten auch zur jeweiligen Herdplatte passen, da sonst viel Energie vergeudet wird.
    Faustregel: Die Töpfe und Pfannen sollten maximal 10 Millimeter größer oder 5 Millimeter kleiner als die beheizte Kochplatte sein. So nutzen Sie Ihren Herd optimal.
  5. Nachwärme nutzen – Beim Backen können Sie in vielen Fällen auf das Vorheizen verzichten und sowohl beim Backen als auch beim Kochen können Sie oft einige Minuten vor dem Ende der wirklichen Zubereitungszeit ausschalten. Die Nachwärme reicht dann aus, um alle Gerichte fertig zu garen.

Mit diesen Tipps haben Sie die Möglichkeit, in Zukunft beim Kochen und Backen das ganze Jahr über ein wenig Energie zu sparen. Die Gerichte werden trotzdem genauso lecker und gelungen sein wie vor dem kleinen Anpassungen beim Kochen und Backen.

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Autorin: Verena Meier